Pistenspaß, Tourengehen … sicher durch die Wintersportsaison!

01.12.2025 Zurück zur Übersicht
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Die Zahlen aus dem Jahr 2024 sprechen für sich

Im Jahr 2024 verunfallten rund 21.300 Skifahrerinnen und Skifahrer beim alpinen Skilauf, beim Snowboarden gab es mehr als 2.200 Verletzte, über 1.500 Personen verletzten sich beim Rodeln, und auch beim Eishockey registrierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) 700 Unfälle.

Gute Vorbereitung, umsichtiges Verhalten und die richtige Absicherung helfen Unfälle zu vermeiden

Zu den häufigsten Ursachen für Unfälle und Notfälle zählen fehlende Tourenplanung, mangelndes Gefahrenbewusstsein oder Selbstüberschätzung. Prävention, angepasstes Fahrverhalten und Umsicht auf der Skipiste, Rodelbahn oder im Gelände, das Bewusstsein für die eigenen Grenzen, eine gute Sicherheitsausrüstung und entsprechende körperliche Vorbereitung bleiben daher entscheidende Faktoren, um das Unfallrisiko zu senken. Während der Sportausübung sollte Ablenkungen vermieden werden und die Konzentration auf das Geschehen gerichtet sein. Wenn es dennoch zu einem Unfall kommt, gilt es so rasch wie möglich die Unfallstelle abzusichern und über den Notruf die Rettungskette in Gang zu setzen.

Finanzielle Folgen absichern – private Unfallversicherung abschließen!

Bei Verletzungen, die man selbst erleidet, übernimmt die gesetzliche Sozialversicherung lediglich die Erst- und Akutversorgung. Die Kosten für Folgebehandlungen, aufgrund von Invalidität notwendige Umbauarbeiten oder finanzielle Einbußen werden bei einem Freizeitunfall mit einer bleibenden Beeinträchtigung nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen!

Eine private Unfallversicherung sollte daher auf gar keinen Fall fehlen und sollte insbesondere für Wintersportbegeisterte zur Grundabsicherung gehören. Denn diese schließt die Lücke zur gesetzlich-en Unfallversicherung, indem sie auch den Freizeitbereich abdeckt – weltweit und rund um die Uhr.

Die oftmals drastischen finanziellen Auswirkungen eines Freizeitunfalls – etwa Einkommensverluste, Abdeckung fälliger Kreditraten, Sicherstellung der bestmöglichen Betreuung bei Dauerinvalidität, Bezahlung der Aufwände für den Umbau der Wohnung oder des Hauses und vieles mehr – können nur durch eine private Unfallversicherung abgefangen werden. Unfallleistungen durch monatliche lebenslange Rentenzahlungen betragen nicht selten mehrere hunderttausend Euro, aber nur rund die Hälfte der österreichischen Bevölkerung ist dahingehend privat abgesichert.
 

Im Zusammenhang mit Alpinunfällen ist auch die Deckung von Bergekosten, Bergrettungseinsätzen und Bergungen von Pistendiensten ein wichtiges Thema.Eine Bergung mittels Helikopter, die nach Flugminuten verrechnet wird, kann rasch mehrere tausend Euro kosten und wird nicht von der Krankenkasse bezahlt.

 

Sie haben Interesse an einer privaten Unfallversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Unfallversicherung? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihres REGIONA Versicherungsvereins beraten Sie gerne!

 

Tipps zur Unfallverhütung beim Wintersport

  • Vor dem Wintersport: durch Kraft- und Koordinationstraining Fitness aufbauen
  • Material-Check: Skibindungseinstellung von Fachleuten überprüfen lassen
  • Skitechnik und Lawinenkunde mit dem Kursangebot der alpinen Vereine verbessern
  • Versicherungsschutz überprüfen
  • Vor der Sportausübung aufwärmen
  • Mit FIS-Pistenregeln vertraut machen
  • Umsichtiges Verhalten auf der Piste: Geschwindigkeit anpassen und FIS-Regeln einhalten
  • Fähigkeiten, Kraft und Kondition richtig/ehrlich einschätzen
  • Ob Skifahren, Eislaufen oder Rodeln: Helm und Rückenprotektor tragen
  • Kinder sollten beim Rodeln hinter dem Erwachsenen sitzen
  • Besondere Vorsicht bei eisigen Verhältnissen
  • Regelmäßig Pausen einlegen und genügend trinken. Aber: Verzicht auf Alkohol
  • Konzentration auf das Geschehen – Ablenkungen durch Kopfhörer, Handy … vermeiden
  • Im gesicherten Skiraum bleiben – alles, was nicht als Skipiste gewidmet ist, ist freier Skiraum
  • Skitouren umfassend planen: Lawinenlagebericht, Wetterbericht, Steilheit des Geländes, Tourenlänge, Gruppengröße
  • Notfallausrüstung mitführen: LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Erste-Hilfe Material, Stirnlampe, Biwaksack, geladenes Mobiltelefon, evtl. Airbagrucksack
  • Beim Unfall: Notruf 112 (Polizei) oder 140 (Leitstelle Bergrettung) – Wo ist der Unfallort? Was ist passiert? Wie viele Beteiligte? Wer ist der Anrufer?
  • Erste Hilfe leisten, vor Auskühlung schützen.

 

Quellen: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO, KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit